Hanseatisches Fußball Kontor Invest GmbH II

Hanseatisches Fußball Kontor Invest GmbH II

 

Wie bereits im Artikel vom 02.02.2017 erörtert, haben unsere Mandanten sich an der Hanseatischen Fußball Kontor Invest GmbH beteiligt, die zwischenzeitlich insolvent ist.

 

Die Anlagen am Hanseatischen Fußball Kontor wurden, wie auch im Handelsregister vermerkt, als Investition in Projekte aus dem Bereich des Profifußballs verkauft. Die Anleger sollten an den Gewinnen des Profifußballs, mit dem erhebliches Geld verdient wird, partizipieren und hohe Renditen erwirtschaften bzw. erhalten können.

Die Anlage wurde einem unserer Mandanten sogar schriftlich durch das Hanseatische Fußball Kontor als sog. „Festgeldanlage“ „verkauft“.

 

Unabhängig davon, ob Mandanten eine Affinität zu Fußball hatten bzw. im beruflichen oder privaten Bereich Fußballfans waren, wurde die Anlage als äußerst lukrative Kapitalanlage mit der Möglichkeit, an den immensen Gewinnen des Profifußballs teilzunehmen, abgeschlossen.

 

Wir haben für unsere Mandanten deren Forderungen beim Insolvenzverwalter zur Insolvenztabelle angemeldet. Es bleibt abzuwarten, ob Zahlungen aus der Insolvenzmasse erfolgen, was zu bezweifeln ist.

 

Demzufolge sollten sich die Anleger darauf konzentrieren ihr investiertes Kapital von den Vermittlern der Anlage zurückzufordern. Es können Schadensersatzansprüche gegen diese wegen Falschberatung geltend gemacht werden.

 

Zudem besteht parallel die Möglichkeit, Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung gegen die Geschäftsführer der GmbH geltend zu machen.

Es wurden Ermittlungen gegen diese seitens der Staatsanwaltschaft Schwerin durchgeführt.

 

In Anbetracht der drohenden Verjährung ist eine alsbaldige Geltendmachung von Schadensersatz notwendig.

Spätestens mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens bzw. Kenntnis hierüber läuft die 3-jährige Verjährungsfrist. Zudem ist die Höchstfrist von 10 Jahren ab Beratung zu beachten.

 

Wir unterstützen unsere Mandanten darin, dass sie ihr eingezahltes Geld wieder zurückerhalten und fragen kostenfrei bei vorhandener Rechtsschutzversicherung um Kostenübernahme an.