Das Hanseatische Oberlandesgericht bestätigt seine Rechtsprechung in den Verfahren geschädigter Anleger der ALAG Auto Mobil GmbH

Durch Beschluss vom 30.06.2015 hatte der 11. Zivilsenat des Hanseatischen OLG in einem Berufungsverfahren der ALAG Auto Mobil GmbH gegen ein erstinstanzliches Urteil des LG Hamburg vom 18.12.2014 seine bisherige Rechtsprechung bestätigt und die Berufung der ALAG Auto Mobil GmbH durch einstimmigen Beschluss gem. § 522 Abs. 2 ZPO zurückgewiesen. Zentrales Argument war, dass die ALAG Auto Mobil GmbH ihre Vermögenssituation nicht zu dem maßgeblichen Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung dargetan hat, weshalb dem geltend gemachten Schadensersatzanspruch eines geschädigten Anlegers die Grundsätze der Abwicklung einer fehlerhaften Gesellschaft nicht entgegengehalten werden konnten.